Toruń, 08. November 2008 0:05
Schenken wir ihm ein neues Leben!
Seit 16 Monaten wartet Waldemar Wojdan aus Toruń (Thorn) auf die Lungentransplantation. In Polen gibt es für ihn keine Spender. Die einzige Hoffnung gibt ihm eine Operation im Ausland. Das kann aber sogar 150.000 EUR kosten.
Waldemar Wojdan ist 60 Jahre alt und seit fast 30 Jahren leidet an idiopathische pulmonale Fibrose (IPF).
Alles fing mit Komplikationen nach einer Grippeerkrankung an. Dann folgten längere Krankenhausaufenthalte in Bydgosz, Torun, Warszawa, Zabrze, unendliche Untersuchungen, neue Diagnosen, verschiedene Arzneimittel und immer andere Fachärzte, von denen er sein Todesurteil gehört hat: Sie leben noch höchstens 3 Monate!
Obwohl seit dieser Zeit 32 schon vergangen sind, hört die Familie von Waldemar nicht auf, um ihren Nächsten zu kämpfen.
Lebenspendender Sauerstoff
Nach ein paar Jahren einer leichten Besserung kam eine dramatische Verschlechterung seines Gesundheitszustandes. 1999 erscheint in seiner Wohnung ein neues Möbelstück - ein Sauerstoffkonzentrator. Die Atemnot ist so fortgeschritten, dass Waldemar ohne Sauerstoff nicht länger als anderthalb Stunden überleben würde.
Jeder sogar leichter Stoß bedeutet für ihn Blauflecken und Blutbeulen am ganzen Körper. Nach jeder schwereren Verletzung trennt sich seine Haut von Muskeln und Knochen. Flacher Atem, Luftnot, Sprechpausen und abgebrochene Sätze machen seine Existenz unerträglich.
„Vor ein paar Jahren konnte ich allein meine Wohnung im dritten Stock verlassen und die Treppe hinuntergehen. Heute schaffe ich nicht mal acht Stufen”, erzählt er mit Tränen in den Augen.
„Selbst das Gespräch mit Ihnen kostet mich viel Kraft. Unglaublich, dass ich früher schon als kranker Mensch normal gelebt und gearbeitet habe”, fügt er hinzu.
Rettung: Transplantation
2007 hat Waldemar Wojdan folgende Diagnose im Schlesischen Zentrum für Herzkrankheiten gehört: Insuffizienz der rechten Herzkammer, Lungenblutdruck, Ateminsuffizienz, idiopathische pulmonale Fibrose, Struma.
Nach einer langen Therapie mit Kortisteroiden gibt es nur eine einzige Rettung: Lungentransplantation
Die Indikation zur Lungentransplantation erfolgte voriges Jahr. Seitdem wartet Waldemar geduldig auf einen Spender.
In Polen werden jährlich ein paar Lungentransplantationen durchgeführt. Auf der auf der Transplantationswarteliste stehen 12 Namen. Einst war sie länger…
Die Familie kämpft
Nach dem ärztlichen Gutachten von Herrn Prof. Marian Zembala, Direktor des Schlesischen Zentrums für Herzkrankheiten soll man eine Transplantation in einem der europäischen Zentren durchführen.
„Wir haben uns an das polnische Gesundheitssystem NFZ mit der Bitte gewendet, die Lungentransplantation im Ausland durchführen zu dürfen von Waldemar. Unsere Bitte wurde abgelehnt. Der Grund dafür war: Solche Transplantationen werden auch in Polen durchgeführt. Aber die Tatsache, dass wir schon so lange warten, hat keine Bedeutung”, sagt Lech Wojdan, der Bruder von Waldemar.
„Für die Beamten ist mein Bruder nur eine Aktensignatur. Sie sehen sein Leiden nicht. Doch unsere Zeit ist knapp”, fügt er hinzu.
Die Klinik in Hannover hat zugestimmt. Dort kann die Lungentransplantation für Waldemar durchgeführt werden. Die Kosten übersteigen aber das Vermögen der Familie Wojdan.
Sie können sogar 150.000 EUR betragen.
Wir wollen helfen!
Der Bruder hat sich mit der Bitte um die Hilfe an”Pomorska”gewendet. Wir haben sofort reagiert.
Dank der Direktorin von Toruńskie Hospicjum „Światło” haben wir ein Konto für Waldemar eröffnet. Jede Unterstützung hilft:
Kontonummer:
PKO S.A O/Toruń
34 124040091111000044909943
Mit dem Vermerk: „Hilfe für Waldemar”
Fundacja Światło
Grunwaldzka 64, 87-100 Toruń
REGON: 871693371
Steuernummer: 956-211-56-64
Handelsregisternummer: 0000183283
Mehr erfahren über die Hilfe für Waldemar erfahren Sie auf www.pomosrka.pl, www.gra.pl und im Radio GRA.
Jeder sogar leichter Stoß bedeutet für ihn Blauflecken und Blutbeulen am ganzen Körper. Nach jeder schwereren Verletzung trennt sich seine Haut von Muskeln und Knochen. (Foto Lech Kamiński).

